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Brasilianischer Regenwald wird so schnell abgeholzt wie seit Jahren nicht mehram 3. Feb 2022 um 11:37

VonIngolf Tank

Feb 6, 2022

Die Abholzung des brasilianischen Regenwalds schreitet ungebremst voran. Darauf deuten Satellitenbilder des Nationalen Instituts für Weltraumforschung hin. Dem steht das Versprechen der brasilianischen Bolsonaro-Regierung entgegen, die illegale Abholzung des Regenwalds bis 2028 zu beenden.

Rund 360 Quadratkilometer Regenwald sind im brasilianischen Amazonasgebiet allein im Januar durch Abholzung verloren gegangen. Dies ist der höchste Wert für diesen Monat seit dem Jahr 2015, wie das Nationale Institut für Weltraumforschung (Inpe) unter Berufung auf vorläufige Zahlen am Mittwoch berichtete. Das Inpe wertet Satellitenbilder aus. Zum Vergleich: 360 Quadratkilometer liegen knapp unter der Fläche der Ostsee-Insel Usedom (373 Quadratkilometer)

Weiteres verheerendes Jahr vorausgesagt

Mit einer schnellen Erhebung untersucht es die Veränderungen des Waldes in Echtzeit. Die Zahlen des Inpe geben so einen Hinweis darauf, wie sich die offizielle Entwaldungsrate bezogen auf ein Jahr entwickeln könnte. Die Rate bezieht sich auf den Zeitraum von August bis Juli.

Bei der UN-Klimakonferenz COP26 hatte die brasilianische Regierung angekündigt, die illegale Abholzung des Amazonas-Regenwalds bis 2028 zu beenden. Experten befürchten, dass die jüngsten Daten auf ein erhöhtes Risiko für ein weiteres verheerendes Jahr für das Amazonasgebiet hindeuten könnten.

Lediglich ein gemahlener Kaffee im Test ist mit “gut” empfehlenswert – und knapp die Hälfte der überprüften Produkte fällt durch. Das hat vor allem zwei Gründe: Krebsverdächtige Schadstoffe und fehlende Bemühungen um Menschenrechte und Umweltschutz in den Produktionsländern.

Die abgeholzte Fläche in der Region betrug dem Inpe zufolge zwischen August 2020 und Juli 2021 über 13.000 Quadratkilometer. Dies ist eine Steigerung um 22 Prozent im Vergleich zum Zeitraum August 2019 bis Juli 2020, und die abgeholzte Fläche war die größte seit 2008.

2019 war das erste Jahr des rechten Jair Bolsonaro als brasilianischer Präsident. Er geriet wegen der verheerenden Brände im Amazonasgebiet in die Kritik. Umweltschützer werfen ihm vor, die Brände in Kauf zu nehmen, um neue Flächen für die Landwirtschaft zu erschließen. Zugleich wurden Umwelt- und Kontrollbehörden geschwächt.

Regenwaldzerstörung stoppen – was Sie tun können

Keine Produkte aus Massentierhaltung kaufen. Denn: Ein Großteil des Futters für unsere Tiere stammt aus Südamerika, wo immer neue Flächen für den Futteranbau – vor allem von Soja – gerodet werden.
Möglichst wenig Fertigprodukte kaufen. Sie enthalten fast immer Palmöl, für dessen Anbau weiterer Regenwald verschwindet.
Rindfleisch meiden, vor allem, wenn es aus Südamerika stammt.
Keinen Bio-Sprit tanken. Um den pflanzlichen Rohstoff für Bio-Sprit – Zuckerrohr, Palmöl – zu gewinnen, wird Regenwald gerodet.
Keine Gartenmöbel aus Tropenholz erwerben.
Papier sparen.
Weiterlesen auf oekotest.de:
Regenwald-Abholzung in Brasilien: Mehr als eine Million Fußballfelder
Regenwaldabholzung und Regenwaldzerstörung: Es besteht Hoffnung
Sojamilch: Eine gesunde Alternative zu Kuhmilch?
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Weiteres verheerendes Jahr vorausgesagt
Mit einer schnellen Erhebung untersucht es die Veränderungen des Waldes in Echtzeit. Die Zahlen des Inpe geben so einen Hinweis darauf, wie sich die offizielle Entwaldungsrate bezogen auf ein Jahr entwickeln könnte. Die Rate bezieht sich auf den Zeitraum von August bis Juli.
Bei der UN-Klimakonferenz COP26 hatte die brasilianische Regierung angekündigt, die illegale Abholzung des Amazonas-Regenwalds bis 2028 zu beenden. Experten befürchten, dass die jüngsten Daten auf ein erhöhtes Risiko für ein weiteres verheerendes Jahr für das Amazonasgebiet hindeuten könnten.Lediglich ein gemahlener Kaffee im Test ist mit “gut” empfehlenswert – und knapp die Hälfte der überprüften Produkte fällt durch. Das hat vor allem zwei Gründe: Krebsverdächtige Schadstoffe und fehlende Bemühungen um Menschenrechte und Umweltschutz in den Produktionsländern.Die abgeholzte Fläche in der Region betrug dem Inpe zufolge zwischen August 2020 und Juli 2021 über 13.000 Quadratkilometer. Dies ist eine Steigerung um 22 Prozent im Vergleich zum Zeitraum August 2019 bis Juli 2020, und die abgeholzte Fläche war die größte seit 2008.
2019 war das erste Jahr des rechten Jair Bolsonaro als brasilianischer Präsident. Er geriet wegen der verheerenden Brände im Amazonasgebiet in die Kritik. Umweltschützer werfen ihm vor, die Brände in Kauf zu nehmen, um neue Flächen für die Landwirtschaft zu erschließen. Zugleich wurden Umwelt- und Kontrollbehörden geschwächt.
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Keine Produkte aus Massentierhaltung kaufen. Denn: Ein Großteil des Futters für unsere Tiere stammt aus Südamerika, wo immer neue Flächen für den Futteranbau – vor allem von Soja – gerodet werden.
Möglichst wenig Fertigprodukte kaufen. Sie enthalten fast immer Palmöl, für dessen Anbau weiterer Regenwald verschwindet.
Rindfleisch meiden, vor allem, wenn es aus Südamerika stammt.
Keinen Bio-Sprit tanken. Um den pflanzlichen Rohstoff für Bio-Sprit – Zuckerrohr, Palmöl – zu gewinnen, wird Regenwald gerodet.
Keine Gartenmöbel aus Tropenholz erwerben.
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